Heimat BBP gegen dieses Seilbahnprojekt

Schon im Juli letzten Jahres hatten wir unter dem Titel: “Nachdenken statt Gas geben“ in einer Presseaussendung zur geplanten Ploseseilbahn gegen die Vorgangsweise der Gemeinde Brixen bei der Entscheidungsfindung protestiert. Nun wird immer deutlicher, dass Brixen im Interesse einiger weniger Wirtschaftstreibender umgebaut werden soll: zuerst das Megahotel auf den Kojawiesen, dann der Versuch den Hofburggarten eventgerecht neu zu gestalten, jetzt die Seilbahn vom Bahnhof aus, damit die Touristen einen attraktiven Blick auf unsere Stadt werfen können.
Diese Seilbahn soll den Betreibern von zwei weiteren Hotelprojekten in St. Andrä, die derzeit in der Schublade liegen, Mut machen auf dem Ploseberg 
zu investieren. Starke Unterstützung kommt dabei von außen. Der Landeshauptmann hat die Übernahme von 75% der Kosten zugesagt; für eine Seilbahn, die nur bedingt als öffentliches Verkehrsmittel anzusehen ist. Die Seilbahnbauer, die eine prestigeträchtige Seilbahn bauen möchten, machen auch Druck.
Bei so viel Geldsegen von außen(oben) müssen wir uns zum wiederholten Mal fragen:

  • 

wollen wir Brixner diese Seilbahn über unsere Köpfe hinweg?
  • warum sind die Brixner Wirtschaftstreibenden seit über 50 Jahren außerstande
 den Ploseberg attraktiv zu gestalten?

Medial wirksam wird der Bevölkerung vorgegaukelt dass dieses Seilbahnprojekt, alle Probleme von Brixen und der Plose lösen würde. Der Vorstand des Vereins heimat Brixen Bressanone Persenon sieht im vorgestellten Seilbahnprojekt keine vorteilhafte Lösung für die einheimische Bevölkerung:


  • diese Seilbahn zum Ploseberg ohne Haltestellen dazwischen ist als
 öffentliches Verkehrsmittel für die einheimische Bevölkerung ungeeignet;
  • öffentliche Gelder werden in ein Projekt investiert, das nur bedingt dem 
 Gemeinwohl zugute kommt;
  • eine Seilbahn, die Brixen über die Häuser hinweg von Westen nach Osten
 überquert, ist ästhetisch und urbanistisch nicht vertretbar,
  • die Kosten für Bau und Betrieb sind in Zeiten der Krise nicht zu verantworten
  • ein Tourismus, der massiv auf Investitionen und Aktionismus setzt, ist heute
 nicht mehr tragbar und den Brixner Bürgern nicht zumutbar.

Wir unterstützen das Bürgerkomitee proALTvor / Alternative Vorschläge für Brixen, das sich gegen den Überflug der Stadt richtet.

 Die mediale Übermacht der Befürworter des Standortes Bahnhof ist nur durch ein gemeinsames Auftreten zu brechen.

Der Vorstand von heimat Brixen Bressanone Persenon
Klaus Vontavon
, Obmann
Maria Paola Asson, 
Carmen De March
, Marlies Gasser, 
Karl Kerschbaumer
, Walter Kircher

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