Sonntagsspaziergang

Foto Franz Linter 2013-04-07

Foto Franz Linter 2013-04-07

Um die Gedanken frei von den Reaktionen zur Abstimmung im Gemeinderat zu bekommen, machte ich einen längeren Spaziergang, wie öfters auf den Ploseberg. Auf dem Rückweg, beim Blick auf die Mozartallee versuchte ich abzuschätzen, wie sich der Verkehr durch eine Seilbahn vom Bahnhof aus auf den Verkehr auswirken würde.

Die Seilbahn zwingt Millander und Brixner, die östlich von Rienz und Eisack wohnen/arbeiten und auf den Ploseberg mit ÖPNV wollen, sich vom Ziel entfernend über die Mozartallee zum Bahnhof. Reduziert wird der Verkehr dadurch, dass weniger Busse vom restlichen Stadtgebiet über die Mozartallee zum Ploseberg fahren.

Der Individualverkehr, sowie die Ströme von und nach Lüsen und Sarns sind davon nicht betroffen.
Ich kam zum Ergebnis, dass sich am Verkehr in der Mozartstrasse nur dann wesentlich etwas ändert, wenn ein entsprechender Teil des Individalverkehrs durch ÖPNV ersetzt wird. Was bleibt ist das psychologisch unangenehme Gefühl für die eher süd-östlich Gelegenen sich vom Ziel zu entfernen.

Und diese Gefühle, auch das Gefühl unter tonnenschweren Trossen leben zu müssen oder Blicken ausgesetzt zu sein, lassen sich nicht quantifizieren. Genauer: Jeder Versuch einer Quantifizierung stellt einen individuellen Augenblickswert dar und kann deshalb nicht für Rechenoperationen oder Vergleiche mit anderen Werten verwendet werden, was aber der Zweck der Quantifizierung war. Soviel zum Thema Standortwahl.

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