Einstimmung zum Infoabend #3

In dieser 3. und letzten Vorbereitung zum Informationsabend geht es um die Begriffe Bewertung und Gewichtung. Techniker werden am 12. Juni die Vorgangsweise der Standortstudie aufzeigen und sie einer wissenschaftlichen Methode gegenüberstellen.

Für seine Bewertung (Benotung) legt sich Max eine Bewertungsskala von 1 bis 5 fest, 1 für schlecht bis 5 für sehr gut. Z.B. vergibt er für die Akkulaufzeit von Variante A eine 5, weil mit 8 h die Laufzeit doppelt so groß wie gefordert ist; Kriterium Bildschirmoberfläche von Variante B benotet er mit 1, weil spiegelnd.
Für jedes Kriterium, für jede Variante gibt er seine Bewertung ab, kontrolliert, ob er wirklich alle Noten erfasst hat (Anzahl Kriterien x Anzahl Varianten) und zählt je Variante die Punkte zusammen.

Über das Ergebnis (Variante A hat die meiste Punktezahl) wundert er sich nicht besonders, er ist aber von seiner Vorgehensweise nicht überzeugt. Seine Bedenken:

  • Weil er kein Kriterium für den Preis angegeben hat, wird die Variante A nicht abgewertet und gewinnt. Er bleibt dennoch bei seiner Entscheidung, weil er mit Punkte/Preis erkennen kann, welche Variante das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat.
  • Bei vielen Bewertungen, war sich Max nicht sicher, er hat öfters auf benachbarte Bewertungen geschaut, um möglichst konsistent zu bewerten. Was geschieht, wenn er eine weitere Variante findet, ein Sonderangebot im Computerladen? Eine neue gesamte Bewertung ist dann fast unvermeidbar. Max würde lieber statt der direkten Bewertung eine vergleichende Bewertung durchführen. Also bezogen auf Kriterium X, um wieviel besser/schlechter ist Variante A als Variante B, dann A als C und B als C.
  • Am meisten stört Max, dass alle Kriterien gleich ins Ergebnis eingehen. Für ihn ist die Akkulaufzeit praktisch ein KO-Kriterium, während etwas mehr Hauptspeicher (ausgehend von 4 GB), fühlbar wenig bringt und viel mehr Hauptspeicher dann gar nichts mehr bringt.
    Er erkennt, dass er so durch Hinzufügen oder Weglassen von Kriterien fast jedes Ergebnis erzielen kann. Er fordert eine Gewichtung der Kriterien, er will festlegen können, welche Kriterien wichtiger sind als andere.

Max entscheidet sich als ökologisch Denkender für Lösung C, er wartet jedoch mit dem Kauf des 2. Akkupacks mit Netzteil ab, wie sich die Akkulaufzeiten mit frischem Akkupack neuer SSD und sparsam eingestellten Engergiesparparametern ergeben.

Mittlerweile hat er sich auch über die Theorie der Auswahlverfahren informiert. Besonders die Methode AHP hat sein Interesse geweckt. Mehr dazu gibt es am 12.06. beim Informationsabend.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s