Überflug in Gmunden

BrixMedia sucht verzweifelt nach Beispielen mit Überflug. Im Rahmen von Gesprächen mit Überflogenen versprach unser Bürgermeister Albert Pürgstaller Überflugbeispiele vergleichbar mit der geplanten Trasse in Brixen zu nennen.

BrixMedia hat das irgenwie mitbekommen, denn die Beispiele, die unser Gemeindesekretär Dr. Josef Fischnaller im Namen des BM weiterleitete, stammen alle von BrixMedia. Vermutlich wurde die Suche fortgesetzt und das Ergebnis in Ermangelung eines Abnehmers einfach PRO Seilbahn (aber nur vom Bahnhof aus) übermittelt, deren homepage im selben Hause betreut wird.

Übrigens ist das nicht ganz neu. Da gab es schon mal einen Vorfall mit Hallein bzw. Wagrein. Diesmal glaubten sie bei Gmunden fündig zu werden. Unser Faktencheck bringt andere Ergebnisse.

PRO Seilbahn berichten von einer Überspannung des Wohngebietes mit moderster Technologie, welche die Bahn praktisch lautlos macht.

Mit Hilfe von Wikipedia kann jeder erfahren, dass die alte Seilbahn 2010 das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatte. 2013 wurde mit dem Bau der neuen Pendelbahn begonnen, die weitgehend die Trassierung der alten Gondelbahn nutzt und nun seit Juni 2014 in Betrieb ist.

derStandard vom 2012-10-25

derStandard vom 2012-10-25

Was war aber zwischen 2010 und 2013? DerStandard berichtet 2012 von zähen Verhandlungen mit den 42 Anrainern und 5 die sich immer noch querlegen.

Mit etwas anderen Zahlen wartet salzi.at auf, die von 15 Unterliegern (sic!) spricht, die sich lange Zeit weigerten und sich dann doch am 8.03.2013 mit der Traunsee Touristik GmbH Nfg. & Co KG einigten.

Leider gibt es keine Angaben über die Vertragsinhalte. Auch hier in Südtirol hängt man einzelne finanzielle Übereinkünfte zwischen Seilbahnbetreibern und Überflogenen nicht an die große Glocke.

Fassen wir zusammen:

Auf einer alten Trasse wird eine neue Bahn errichtet nachdem sich 42 Unterlieger/Überflogene nach 2,5 Jahren mit der Betreibergesellschaft einigen.

Mit der nebenstehende Panoramakarte kann man die betroffenen Gebäude fast abzählen und wegen der Höhendifferenz von 551m sind allenfalls die an der Talstation nächsten Häuser vom Lärm betroffen.

Von einem Vergleich mit Brixen  kann man wohl nicht reden.

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